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Mountainbike Weltcup startet in Albstadt

Der UCI Mountainbike Weltcup startet im deutschen Albstadt in die Saison 2021, mit dabei das MTB Racingteam und dessen Fahrer Gegenheimer, Vanden Haesevelde und Fromberger. Die Punkteränge blieben den Sportlern zwar noch verwehrt, jedoch steht weiterhin die Motivation im Racingteam.

Der Berg im Bullentäle in Albstadt ist kein Unbekannter für die Profis des Mountainbike Weltcups. Viele male mussten die Sportler die steilen Anstiege auf der schwäbischen Alb bereits erklimmen, so auch 2021. Mit dem Weltcupstart hatte Albstadt dieses Jahr zwar covidbedingt noch keine Zuschauer, die Athleten aus aller Welt waren aber vor Ort und kämpften um die ersten Punkte. Für das Mountainbike Racingteam war es ebenfalls ein erstes Kräftemessen mit den Allerbesten, Gegenheimer und Co. konnten dabei, aus verschiedenen Gründen, noch nicht ihre Bestform abrufen. Positionen zwischen 50 und 130 standen am Ende zu Buche, der 6-Fache Sprint-Weltcupsieger selbst sieht das aber noch gelassen und kommentiert die Leistung von sich wie folgt: „Für einen Profisportler ist es nicht einfach auf Knopfdruck zu funktionieren. Wir haben alle im Pandemie-Winter gut trainiert aber um bei großen Rennen auf den vorderen Rängen zu landen, muss auch eine gewisse Routine dabei sein. Ich und auch meine Teamkollegen sind froh, dass der Weltcupstart soweit erledigt ist, die Bikes laufen perfekt und wir blicken zuversichtlich auf die Rennen, welche 2021 noch kommen werden“, so Gegenheimer. Auch seine Teamkollegin Marion Fromberger sah mehr die Tatsache, den Weltcupauftakt abgehakt zu haben, wie das reine Ergebnis, welche bei ihr Position 62 lautete. Fromberger fuhr einen starken Start und platzierte sich in den Top-15, kam aber auf der zweiten Rennhälfte nicht mehr richtig in ihren Tritt. Teamkapitän Steffen Thum macht den Sportler aktuell jedoch keinerlei Druck in Sachen Leistung: „Das war ein wichtiges Wochenende. Der Weltcup ist eröffnet und wer genau hinsah, der weiß, dass wir dieses Jahr noch unsere Früchte ernten werden. Rob fuhr stellenweise starke Zwischenzeiten der Top-40, Marion einen super Start. Zudem haderten manche im Team noch mit den Nachwirkungen der Covid-Impfung. Ich weiß wir sind auf gutem, langfristigen Kurs“, so Teamkapitän Steffen Thum, der selbst kommende Woche mit Simon Gegenheimer in Spanien beim Etappenrennen Volcatt antreten wird.

Für das Duo Thum-Gegenheimer ist es seit langer Zeit wieder einmal die Möglichkeit gemeinsam im Team zu starten. Man darf gespannt sein ob die Beiden an frühere Erfolge wie die Führungstrikots beim Brasilride, der Portugaltour oder der TransAlp anknüpfen können. An Routine sollte es ihnen bis dahin nicht mehr fehlen. Für Rob Vanden Haesevelde und Marion Fromberger geht hingegen die Reise weiter nach Tschechien, Nové Město na Moravě. Hier werden sie kommendes Wochenende erneut im Crosscountry antreten und verfolgen damit die Diversifizierungsstrategie ihres Kapitäns. Thum möchte vor allem in der ersten Saisonhälfte noch auf verschiedenen Events parallel präsent sein, um in der Pandemiesituation bei Rennausfällen eine Alternative anbieten zu können.