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Fromberger und Gegenheimer im Bullentäle Albstadt

Nur zwei Wochen nach dem Weltcuppodium in Abu Dhabi stehen Marion Fromberger und Simon Gegenheimer erneut am Weltcupstart. Dieses mal in Albstadt/ Deutschland und es gab bereits einen Vorgeschmack von großartiger Stimmung auf das Heimrennen in Aalen am 23. Juli.

Der Albstadt Weltcup ist bereits ein fester Bestandteil im UCI Weltcup - Kalender, hier in der mittellangen Distanz, dem Crosscountry. Die Strecke ist den Profis wohl bekannt und wird ganzjährig als Albstadt Bikezone fahrbar gehalten. Laut Gegenheimer ein Vorzeigebeispiel für eine nachhaltige und langfristige Entwickliung einer Bikeregion: „Es ist super, was wir hier in den vergangenen 15 Jahren für einen Fortschritt erlebt haben. Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich in der Bundesliga neben Lado Fumic am Start vor ca. 900 Zuschauern stand. Inzwischen sind es 25.000, das Ganze wird weltweit im TV gezeigt und zudem ist die gesamte Region mit der Bikzone Albstadt bekannt geworden. Man weiß, Biker sind hier willkommen“, so der Sprint Weltmeister Gegenheimer.

Im Rennen selbst lief es beim für das Aalener Mountainbike Racingteam startenden gut, wenn auch nicht hervorragend. Gegenheimer positionierter sich um Platz 100 und brachte diesen am Ende auch ins Ziel. Man könnte meinen, das ist unbefriedigend für einen Weltmeister, der zwei Wochen zuvor noch auf dem Weltcup Podium stand, doch Gegenheimer lobt die starke Konkurrenz und verweist auf seinen Saisonaufbau. „Ich kann nicht jedes Rennen gewinnen. Crosscountry in Albstadt ist definitiv nicht meine Stärke, das wusste ich und so habe ich nach Abu Dhabi einen größeren Trainingsblock eingelegt. Das wird sich im Verlauf der Saison noch auszahlen“, so der 33-Jährige zum steilen Anstieg auf der Alb.

Auch seine Teamkollegin und ebenfalls Podestplatzierte beim Weltcup in Abu Dhabi, Marion Fromberger, war zufrieden, wenn auch mit Platz 55 weit entfernt vom Podium in Albstadt. Eine analoge Devise ist hier zu erkennen, ganz klar mit dem Fokus auf das Training. Fromberger wird ein ähnliches Programm am kommenden Wochenende in Nove Mesto /CZE absolvieren. „Von nichts kommt nichts. Wir müssen trainieren und als Profi heisst Training nicht unbedingt Rennfrei. Ich fahre meine 25-30 Trainingsstunden unter der Woche und am Sonntag dann ein Weltcuprennen. Das ist nicht ganz easy, aber ich vertraue hier meinem Team. Im Mountainbike Racingteam hat man diesbezüglich genügend Erfahrung und kennt den Weg zu großen Erfolgen“, so Fromberger und sie ergänz: „Ich bin hier mit meinen 21 Jahren froh gut geleitet zu werden. Vertrauen ist ein wichtiger und großer Baustein bei uns im Team und das habe ich zu 100 Prozent“.

Fromberger, Gegenheimer und Thum waren zum Wochenstart noch in München und motivierten 150 Kindergartenkinder zum Sport im Freien. Inzwischen sind sie schon im tschechischen Nova Mesto, wo erneut Trainingsrunden auf ihrem Programm stehen. Der am kommenden Sonntag stattfindende Weltcup bietet hierfür eine optimale Plattform und Umgebung.